Dort leben bis zu 24 Menschen in vier Gruppen unter einem Dach. Meier hatte sich zunächst gewundert, keine Adresse des Hauses im Internet gefunden zu haben. Die Erklärung war dann umso einleuchtender. Beim Projekt „Leben wie jeder andere, geht es um Normalität. Dazu gehört auch die Wahrung der Privatsphäre. Denn oft erkennt der Außenstehende erst bei genauerem Hinsehen, dass es hier um ganz besondere Menschen handelt, die dort leben. Die Bewohnerinnen Maria und Martina berichteten, dass sie in ihrem zweiten Lebensbereich in der Werkstatt in Börger tätig sind. Beide zeigten dem Bischof ihre Zimmer. Dabei rückte auch ein farbenfrohes Puzzle in den Mittelpunkt. Pfarrer Jürgen Krallmann machte deutlich, dass die Pfarrgemeinde Sögel im regelmäßigen Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern stehe.