Das bedeutet:
Sie hat diese Aufgabe freiwillig und ohne Bezahlung übernommen. Sie hat sich dabei besonders für die Interessen von Menschen mit Behinderung eingesetzt.
Im Oktober endet ihre Amtszeit. Deshalb wurde Ursula Mersmann bei einer Inklusions-Konferenz verabschiedet.
Immer ein offenes Ohr
Während ihrer Sprechstunden war Ursula Mersmann für viele Menschen da. Aber auch bei vielen anderen Veranstaltungen nahm sie sich Zeit für die Menschen. Sie hörte zu. Sie nahm die Sorgen ernst. Und sie suchte gemeinsam mit den Menschen nach Lösungen.
Auch drei große Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Emsland wollten deshalb Danke sagen:
- das Christophorus-Werk in Lingen
- das Vitus-Werk in Meppen
- St. Lukas
Heinz-Bernhard Mäsker ist Geschäftsführer von St. Lukas.
Er sagte über Ursula Mersmann:
„Ursula Mersmann ist eine Institution für Menschen mit Behinderungen.“
Damit meinte er:
Ursula Mersmann hat sehr viel für Menschen mit Behinderung getan. Viele Menschen kennen und schätzen sie.
Mäsker lobte auch ihren großen Einsatz.
Oft stellte Ursula Mersmann ihre eigenen Interessen zurück. Stattdessen kümmerte sie sich um andere Menschen und um die Gemeinschaft.
Viele wichtige Aufgaben
Ursula Mersmann war noch bis Ende Oktober Ansprechpartnerin für viele verschiedene Fragen.
Zum Beispiel ging es um:
- einen barrierefreien Zugang zu Gebäuden
- die Unterstützung von Selbsthilfe-Gruppen
- Sprechstunden für Menschen mit Behinderung
- die Beteiligung an Bau-Projekten im öffentlichen Bereich
Eine barrierefreie Umgebung bedeutet:
Menschen mit Behinderung sollen Gebäude und andere Orte gut erreichen und benutzen können.
Ursula Mersmann bot regelmäßig Sprechstunden an.
Diese fanden in den Kreishäusern in Meppen, Lingen und Aschendorf statt.
Im Laufe der Jahre wurden ihre Aufgaben immer mehr.
Auch die Zeit, die sie dafür brauchte, wurde immer länger.
Mit Freude bei der Sache
Ursula Mersmann sagte:
Sie habe ihr Amt immer gerne und mit viel Freude ausgeübt.
Wenn sie an die vergangenen Jahre zurückdenkt, empfindet sie vor allem Dankbarkeit.
Ihr war besonders wichtig:
Menschen mit Behinderung sollen gehört werden.
Ihre Wünsche und Interessen sollen ernst genommen werden.
Und Menschen mit Behinderung sollen im Alltag überall dabei sein können.
Das nennt man Teilhabe.
Ursula Mersmann sagte auch:
Sie habe die Erfolge nicht alleine erreicht.
Viele Menschen haben gemeinsam daran gearbeitet.
Dazu gehören:
- die Verwaltung
- die Politik
- der Beirat
- viele engagierte Menschen aus dem Emsland
Gemeinsam konnten sie viel erreichen.
Seit 2002 im Amt
Ursula Mersmann hat das Amt im Jahr 2002 übernommen.
Seitdem wurde sie mehrmals wiedergewählt:
- 2006
- 2012
- 2016
- 2021
Die Mitglieder des emsländischen Kreistages haben sie immer wieder für diese Aufgabe ausgewählt.
Ende Oktober beendet Ursula Mersmann das Amt auf eigenen Wunsch.
Eine schwierige Nachfolge
Nun muss eine neue Person für diese wichtige Aufgabe gefunden werden.
Burgdorf sagte:
Die Aufgabe ist anspruchsvoll.
Das bedeutet:
Die neue Person muss viel Zeit investieren. Sie braucht Fachwissen, Verständnis und Freude an der Arbeit mit Menschen.
Mit Ursula Mersmann verabschiedet sich außerdem eine Frau, die bei vielen Menschen sehr beliebt ist.
Burgdorf bezeichnete sie deshalb als eine „echte Sympathieträgerin“.
Damit ist gemeint:
Ursula Mersmann ist eine freundliche und beliebte Person. Viele Menschen schätzen sie und ihre Arbeit.
Nach fast 25 Jahren endet damit eine lange Zeit des ehrenamtlichen Einsatzes für Menschen mit Behinderung im Emsland.